Evangelischer Arbeitskreis der CDU in Mülheim an der Ruhr und in Nordrhein-Westfalen
Bereits seit 1991 gehöre ich dem Vorstand des Mülheimer EAK der CDU an, seit 2008 bin ich dessen stellvertretender Vorsitzender. Seit 1997 bin ich auch Mitglied im Landesvorstand des EAK der CDU-NRW. Aktueller Landesvorsitzender des EAK-NRW ist der Essener CDU-Bundestagsabgeordnete Henning Aretz. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) ist der Zusammenschluss aller evangelischen Unionsmitglieder, die wegen ihres Glaubens und seiner Grundlagen in den Unionsparteien einen Beitrag zu einer vor Gott und den Menschen verantworteten Politik leisten wollen. Mehr auch unter www.eak-nrw.de sowie www.eak-cducsu.de
Medienmitteilungen
Mülheim, Montag, 9. November 2015
Heiko Hendriks MdL erneut in den Landesvorstand des EAK der CDU NRW gewählt
Mit großer Mehrheit wurde der CDU Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Heiko Hendriks (Bild rechts) auf der Landesversammlung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU-Nordrhein-Westfalen in Herford am vergangenen Wochenende wieder als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. Bei der Wahl der 20 Beisitzer erhielt er den dritthöchsten Stimmenanteil. Der stellvertretende Mülheimer Kreisvorsitzende des EAK gehört diesem Gremium bereits seit 1997 an. Der EAK in NRW vertritt rund 26 000 evangelische Christen innerhalb der NRW-Union. Neuer Landesvorsitzender wurde der Essener Henning Aretz (Bild links).
Mülheim, Mittwoch, 30. April 2014
Kirchenrat Dr. Weckelmann zu Gast beim EAK der CDU
Kirchenrat Dr. Thomas Weckelmann, der Beauftragte der evangelischen Kirche bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, referierte auf Einladung des örtlichen Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Mülheim an der Ruhr zum Thema „Glaube und Politik“. Er machte deutlich, dass wenn „ein theologischer Bezug bestehe, ein politisches Mitreden der Kirchen grundsätzlich richtig sei.“
Weckelmann bekräftigte in der Evangelischen Ladenkirche einen Auftrag der Kirche zur Teilhabe in der Politik, der sich auf das biblische Evangelium begründet. Konkretisiert aber ausdrücklich: „Wo immer die Kirche im politischen Diskurs spezifisch-geistliche Autorität in Anspruch nimmt, muss sie deutlich machen, dass ihre politische Meinung – egal ob Lob oder Tadel – sich auf die biblische Botschaft gründet.“
Heiko Hendriks, Dr. Thomas Weckelmann, Gerhard Bennertz.
„Das politische Mandat der Kirche in der Welt ist aber strikt an ihren Verkündigungsauftrag gebunden“, mahnte Kirchenrat Weckelmann. Und das Ganze sei ja auch nicht neu. Schon Calvin habe zwar zwei Bereiche, den geistlich-spirituellen und den politischen unterschieden. Aber beide sind umfasst von der Königsherrschaft Christi. Und dieses Umfasstsein kann daher auch ein Mitspracherecht der Kirche, eine Art Wächteramt in weltlichen Dingen begründen.
Das Führungsduo des EAK, Gerhard Bennertz und Heiko Hendriks MdL, teilte die Auffassung Wecklemanns, dass Kirche eine Art Wächterfunktion wahrnehmen sollte. „Kirche hat nicht nur das Recht sich einzumischen, sondern auch die Pflicht“, unterstrichen Bennertz und Hendriks gegenüber den Anwesenden.
Der Beauftragte der Evangelischen Kirche vertritt die drei in NRW beheimateten Landeskirchen. Er koordiniert die kirchliche Position und bringt diese etwa in Stellungnahmeverfahren in die politischen Entscheidungsprozesse wieder ein – so zum Beispiel in Bereichen der Kindertagesstätten, des evangelischen Religionsunterrichts an den Schulen, der Ersatzschulfinanzierung, der evangelisch-theologischen Fakultäten in NRW, der vielfältigen Arbeitsfelder der Diakonie, des Denkmalschutzes oder des Friedhofs- und Bestattungswesens. Er informiert die Landeskirchen über anstehende Gesetze und wesentliche Vorhaben der Landesregierung.
Mülheim, Dienstag, 18. Juni 2013
Erinnerung an den 17. Juni 1953 festhalten
Hoch erfreut ist das Mülheimer Landesvorstandsmitglied des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU-NRW, Heiko Hendriks, dass der Landesvorstand am Montag an den 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 erinnerte. Volkmar Klein MdB (CDU), Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises und Bundestagsabgeordneter für Siegen-Wittgenstein hatte aus diesem Anlass Friedrich Bohl nach Siegen eingeladen.
Bohl war zur Zeit der Wiedervereinigung 1989/90 Kanzleramtsminister im Kabinett Kohl. Er zeichnete den Weg zur deutschen Einheit in den Jahren 1989-1990 beeindruckend nach. Er berichtete auch davon, welche Bedeutung die Erinnerung an den 17. Juni 1953 sowohl im Westen wie auch im Osten Deutschlands in dieser Zeit hatte. Obwohl in der DDR totgeschwiegen, war der Volksaufstand den meisten Menschen durchaus im Bewusstsein. Viele derer, die im Westen wie auch im Osten den Volksaufstand in der DDR und den Ungarischen Volksaufstand im Jahre 1956 miterlebten, wandten sich später unter dem Eindruck dieser Ereignisse der Politik und dem Einsatz für die Freiheit zu. Dies gilt auch für Friedrich Bohl und viele andere, die an der Entstehung der deutschen Einheit beteiligt waren. Nur durch geschickte Diplomatie gelang es damals, dass die Einigung Deutschlands friedlich und ohne Blutvergießen erreicht werden konnte. Auch die Erkenntnis des damaligen Kanzlers Helmut Kohl, wie eng das Zeitfenster für eine Einigung war, erwies sich als entscheidend. Zum Schluss betonte Klein noch einmal die Bedeutung der Erinnerung an den 17. Juni 1953. Sie sei eine Verpflichtung für uns alle, sich für Freiheit und Demokratie bei uns und in der Welt einzusetzen. Die Geschichte Deutschlands von 1953-1990 habe gezeigt, dass der Einsatz für die Freiheit und gegen die kommunistische Diktatur sowie das beständige Festhalten an der Einheit schließlich zum Erfolg geführt habe. Dies sei auch eine Ermutigung für alle, die sich weltweit gegen Diktatur und Unterdrückung einsetzen.

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Tweets von Heiko Hendriks MdL @HendriksHeiko