Medienmitteilung zu meiner Wahl als Landesvorsitzender
Düsseldorf, 8. Dezember 2015
Bundesförderung des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte ist eine Anerkennung für das Kulturerbe der Deutschen aus Russland
Zur Entscheidung, des deutschen Bundestages das Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte in die institutionelle Kulturförderung des Bundes aufzunehmen, erklären der OMV-Landesvorsitzende Heiko Hendriks MdL sowie sein Stellvertreter Heinrich Zertik MdB:
„Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages, das Museum für Russlanddeutsche Geschichte in Detmold in die institutionelle Förderung des Bundes aufzunehmen. Mit diesem Beschluss trifft der Bundestag nicht lediglich eine fiskal- und kulturpolitische Entscheidung. Vielmehr zeigt er Anerkennung für das reiche Kulturerbe unserer Landsleute, die vor über 250 Jahren dem Ruf Katharinas der Großen gefolgt, später aus ihren Siedlungsgebieten vertrieben, deportiert und nun auch als Spätaussiedler in die Heimat ihrer Vorfahren zurückgekehrt sind.
Das Kulturerbe und die Leistung dieser Menschen anzuerkennen und auch würdig in einer musealen Form darzustellen war schon immer ein Anliegen der OMV. Dieses Anliegen hat sich – auch Dank eines engagierten Einsatzes des ersten russlanddeutschen Bundestagsabgeordneten – die CDU durch einen Bundesparteitagsbeschluss zu Eigen gemacht. Dass es nun gelungen ist, die Mittel für einen institutionelle Förderung im Bundeshaushalt zu verankern, ist sicher auch der guten Zusammenarbeit der landsmannschaftlichen Abgeordneten in der Gruppe der Vertriebenen und Aussiedler der CDU-Bundestagsfraktion zu verdanken, in der Heinrich Zertik regelmäßig für das Anliegen geworben hat. Wir danken der CDU-geführten Bunderegierung, dass sie sich in dieser Angelegenheit auch im Hinblick auf den Koalitionspartner durchgesetzt hat. Die über vier Millionen Deutsche aus Russland haben es verdient, dass ihr Beitrag zur gesamtdeutschen Kulturnation angemessen gewürdigt wird.“
Düsseldorf, Montag, 24. August 2015
OMV der CDU NRW: „Flucht und Vertreibung sind aktueller denn je“
OMV-Landestagung in Hösel zieht Bilanz für deutsche Minderheiten in Osteuropa
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Ratingen. Im Beisein des Beauftragten der CDU-Landtagsfraktion für Vertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler und deutsche Minderheiten, Werner Jostmeier MdL, wurde der Mülheimer Landtagsabgeordnete Heiko Hendriks als Landesvorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen mit knapp 94% der Stimmen im Amt bestätigt. Heiko Hendriks, der seit 1997 dem Landesvorstand angehört, wurde im Oktober 2013 – mit 90 Prozent der Stimmen- erstmals zum Vorsitzenden des größten Landesverbandes der OMV gewählt.
Zu seinen Stellvertretern wurden Heinrich Zertik MdB (Kreis Lippe), Maria-Theresia van Schewick (Bonn), Professor Jürgen Vollradt (Kreis Unna), Rüdiger Goldmann (Düsseldorf) sowie Antonius von Schierstaedt (Münster) gewählt.
Alter und neuer Schatzmeister ist Rüdiger Scholz (Leverkusen).
Zuvor hatte Hendriks im vollbesetzten Oktogon des Hauses Oberschlesien die letzten zwei Jahre resümiert. Die OMV NRW habe sich in der Außendarstellung modern aufgestellt, sagte der Landesvorsitzende, und nutze einen ausgewogenen Mix aus Online- und Printmedien. Das komme gut an. Letztendlich konnte u.a. hierdurch sogar ein Mitgliederzuwachs in den letzten zwei Jahren verzeichnet werden. Sogar Neugründungen von Kreisverbänden haben stattgefunden. „Die wichtigste Frage ist aber immer noch: Was haben wir politisch erreicht?“, sagte Hendriks.
In der CDU-Politik fest verankert
Und die Antwort fiel positiv aus: „Im Grundsatzprogramm der CDU NRW sind unsere Themen gut und sogar an prominenter Stelle vertreten. Bereits in der Präambel lege die CDU ein klares Bekenntnis zu der Vertriebenen, Aussiedlern und ihrem kulturellen Erbe ab. Das hätte es ohne eine starke OMV und unsere Vorarbeit so nicht gegeben“. Zudem habe sich die OMV in Zusammenarbeit mit der CDU-Landtagsfraktion für eine Verbesserung der Förderrichtlinien nach §96 BVFG stark gemacht. Das Werkstattgespräch sei ein wichtiger Impulsgeber gewesen. „Und wir haben die realistische Aussicht darauf, dass unsere Anregungen in eine Änderung einfließen“, zeigte sich Hendriks zufrieden. Alles in einem könne man stolz auf die vergangenen zwei Jahre sein. „Als stärkster OMV-Landesverband gehen wir selbstbewusst in die neue Wahlperiode und sind zuversichtlich im Hinblick auf das Superwahljahr 2017“, bekräftigte der OMV-Landeschef.
Bernard Gaida: In Sachen deutsches Bildungssystems herrscht weitgehend Stillstand
In einer Diskussion zwischen den Wahlgängen hat die OMV NRW eine Bilanz für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten nach 25 Jahren deutsche Einheit gezogen. Mit dem Chef des Verbandes deutscher Gesellschaften in Polen, Bernard Gaida, wurde insbesondere die Situation der deutschen Minderheit in Polen beleuchtet. Der Oberschlesier Gaida betonte, dass die Entwicklung nach der Wende in Polen für die Deutschen durchaus revolutionär gewesen sei: „Von der totalen Verleugnung unserer Existenz bis zur Gewährleistung rechtlich verbriefter Privilegien wurde ein Quantensprung zurückgelegt. Doch mittlerweile kann man wieder von einer Art Stillstand sprechen.“ Dieser Stillstand zeige sich vor allem darin, dass es in Polen noch immer kein Bildungssystem für die deutsche Minderheit gebe. Zur Erarbeitung eines solchen Systems, sei Polen aber durch die Ratifizierung der Europäischen Charta der Minderheitensprachen verpflichtet. Auch beim Wahlrecht für Auslandsdeutsche fühle man sich deutlich benachteiligt: „Wir müssen explizit begründen, warum wir als Deutsche an den Bundestagswahlen teilnehmen wollen“, sagte Gaida fragend. Man fühle sich als Deutsche zweiter Klasse. „Aus Gesprächen mit Landsmannschaften und Innenpolitikern wissen wir aber, dass das Thema wohl sehr schwierig ist“.
Inhaltliche Akzente in Anträge gegossen
Unterstützung in dieser Sache erhielt der VdG-Chef vom Plenum der Versammlung. Einstimmig beschlossen die Delegierten einen Antrag, wonach sich der OMV-Bundesverband bei der CDU dafür einsetzen soll, die parteiübergreifende Initiative zur Stärkung der Wahlbeteiligung dazu zu nutzen, das Wahlrecht für Auslandsdeutsche zu vereinfachen. Ein entsprechender Antrag solle auf dem Bundesparteitag eingebracht werden. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde ein Antrag zum deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag. Heiko Hendriks MdL: „Der Vertrag feiert 2015 sein 25stes Jubiläum. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, insbesondere auf die Rolle von Vertriebenen, ihren Verbänden und Institutionen für die deutsch-polnische Verständigung, Freundschaft und Aussöhnung aufmerksam zu machen“. Gerade NRW habe viele Vertriebene und Aussiedler aus dem heutigen Polen aufgenommen. „Die guten Beziehungen zu unserem östlichen Nachbar beruhen zum großen Teil auf ihrem Engagement. Im Vertrag kommen diese Gruppen aber nicht vor“. Deshalb solle die CDU-Landtagsfraktion einen entsprechenden Entschließungsantrag einbringen.
Die Delegierten beauftragten den neu gewählten Vorstand darüber hinaus, sich dafür einzusetzen, dass in NRW zum Tag der Heimat weiterhin landesweit geflaggt werde. Mit dem neuen Nationalen Gedenktag soll diese Beflaggung nach Willen des Bundesinnenministeriums künftig wegfallen. „Wir halte es vor dem Hintergrund der Geschichte des Weltflüchtlingstags, an den der Nationale Gedenktag angeschlossen ist, für angemessen, weiterhin zu flaggen“, erklärte Landesschatzmeister Rüdiger Scholz.
Jugend entdeckt ihre Wurzeln
Insofern zeigte sich der alte und neue Landesvorsitzende mit dem Verlauf der Tagung zufrieden. „Wir haben uns modern aufgestellt und setzen die richtigen inhaltlichen Schwerpunkte im Sinne der Landsleute hier aber auch in den Heimatgebieten“, freut sich der Mülheimer. Genauso erfreut ist er darüber, dass die junge Generation offenbar ihre Wurzeln entdecke. In ihrem Grußwort sei JU-Mitglied Tabea Burchartz, Bundesvorsitzende der Jungen CDA NRW, auf ihre schlesischen Wurzeln eingegangen.
Düsseldorf, 4. Dezember 2015
Nordrhein-Westfalen stark im Bundesvorstand der OMV vertreten / Antrag zur Verbesserung des Wahlrechts für Auslandsdeutsche einstimmig beschlossen
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen ist im neu gewählten Bundesvorstand stark vertreten. Neben Rüdiger Goldmann, der mit dem besten Ergebnis wieder zu einem der fünf Stellvertreter des wiedergewählten Bundesvorsitzenden Helmut Sauer (Niedersachsen) gewählt wurde, ist auch Stephan Krüger als Beisitzer bestätigt worden. Erstmalig hat sich auch der Beauftragte der CDU-Landtagsfraktion für Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten, Werner Jostmeier MdL, als Beisitzer beworben und das Vertrauen der Delegierten erhalten. „Die OMV NRW ist damit nach längerer Zeit wieder mit drei Bundesvorstandsmitgliedern vertreten. Dementsprechend lassen wir uns als stärkster Landesverband gerne in die Verantwortung nehmen und wollen die inhaltliche sowie konzeptionelle Arbeit des OMV-Bundesverbandes mitgestalten“, zeigte sich der OMV-Landesvorsitzende Heiko Hendriks MdL zufrieden.
Inhaltliche Schwerpunkte hat die nordrhein-westfälische OMV beim Thema Wahlrecht für Auslandsdeutsche gesetzt. Sie konnte sich mit einem Antrag durchsetzen, der die Verbesserung der Wahlrechtsmöglichkeiten für Auslandsdeutsche fordert. Im Fokus hat der OMV vor allem die Deutschen in den Heimatgebieten. Diese konnten bei der letzten Bundestagswahl erstmalig auch ohne frühere bundesdeutsche Inlandsadresse einen Wahlschein beantragen. Die Regelung trug aber verwaltungsseitig leider dazu bei, dass viele Anträge abgelehnt wurden und Frustrationen über mutmaßliche Ungleichbehandlungen entstanden sind. „Im Rahmen der parteiübergreifenden Initiative zur Stärkung der Wahlbeteiligung sollen, so haben wir gehört, auch die Auslandsdeutschen ein Thema sein. Wir denken, dass dies eine Chance ist, grundsätzliche Verbesserungen zu eruieren“, sagt Hendriks. Der Antrag, der einstimmig angenommen wurde, wird nun dem Bundevorstand der Partei zur Diskussion vorgelegt.
Düsseldorf, Mittwoch, 18. November 2015
OMV der CDU NRW begrüßt symbolische Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter. Heiko Hendriks: „Bundesregierung ist moralisch in der Pflicht“
Zum Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages für die symbolische Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter im/nach dem Zweiten Weltkrieg 50 Mio. Euro bereitzustellen erklärt der Landesvorsitzende der OMV NRW Heiko Hendriks MdL:
„Wir begrüßen, dass sich der Deutsche Bundestag offenbar durchringen konnte, auch die deutschen Opfer von Zwangsarbeit gegen Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg zu entschädigen. Auch wenn zum Zeitpunkt dieser Entscheidung bereits viele Betroffene und somit potentielle Anspruchsberechtigte verstorben sind, so ist die Symbolik, die von dem Beschluss des deutschen Parlaments ausgeht, nicht zu unterschätzen. Die deutschen Zwangsarbeiter, vor allem Frauen, Kinder und Alte, hatten in besonderer Weise für die Verbrechen der Nationalsozialisten zu büßen. Sie wurden verschleppt und unter unmenschlichen Bedingungen quasi als menschliche Reparationsleistung missbraucht. Sehr viele davon überlebten nicht. Daher ist es moralisch angebracht, dass die Überlebenden für ihr Leid, das über das einfache Kriegsfolgeschicksal hinausgeht, entschädigt werden.
In diesem Zusammenhang gilt unser Dank insbesondere an den Arbeitskreis deutsche Zwangsarbeiter (AKDZ) in dem sich landsmannschaftliche Verbände zusammenschlossen und seit dem Jahr 2000 mit der Erfassung potentieller Entschädigungsberechtigter begannen. Von diesem Gremium ging stets die unnachgiebige Forderung aus, das Schicksal unserer Landsleute nicht gegenüber anderen Zwangsarbeitern abzuwerten, es gleichberechtigt als Unrecht zu behandeln und zu entschädigen. Diese Forderung hat die OMV NRW stets unterstützt. Durch die Arbeit des AKDZ existieren im LAG-Archiv Bayreuth zurzeit etwa 11.200 Akten von möglichen Anspruchsberechtigten.
Wir danken aber nicht weniger der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, vor allem den landsmannschaftlichen Abgeordneten, die das Jahrzehnte lange, zähe Ringen um eine Lösung in dieser Thematik nun erfolgreich durchsetzen konnte. Für uns ist jetzt wichtig, dass die Anspruchsberechtigten, deren Alter im Allgemeinen recht hoch sein dürfte, ohne übermäßige, bürokratische Winkelzüge an ihren symbolischen Anerkennungsbetrag kommen. Sie haben lange auf diesen Zeitpunkt warten müssen und es geht sicherlich nicht um das Geld, sondern um dem formellen Entschädigungsakt selber.“
Düsseldorf, 25. September 2015
OMV der CDU NRW: „Geschichte von Unna-Massen umfangreich dokumentieren“
Im Hauptausschuss des Landtags wurde heute der CDU-Antrag „Landesstelle Unna-Massen -dokumentieren und in Erinnerung behalten“ (Drucksache 16/8126) beraten und Sachverständige wurden gehört. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW, Heiko Hendriks:
„Der Initiative der CDU-Landtagsfraktion, insbesondere auch dem Engagement der Abgeordneten Ina Scharrenbach und Werner Jostmeier, ist es zu verdanken, dass wir heute Sachverständige zur Einrichtung einer Erinnerungsstätte auf dem Gelände der ehemaligen Landesstelle Unna-Massen gehört haben. Übereinstimmend haben sie die grundsätzliche Idee in Unna-Massen an die Aufnahme der verschiedenen Vertriebenen- und Flüchtlingsgruppen – so auch der deutschen Heimatvertriebenen – in Form eines Dokumentationszentrums, einer Gedenkstätte oder eines Museums zu erinnern, begrüßt.“
Von Unna-Massen aus fanden Millionen deutsche Vertriebene, anschließend Aussiedler und Spätaussiedler eine neue Heimat und leisteten ihren Beitrag für den Wiederaufbau der noch jungen Demokratie in Deutschland. Es steht Nordrhein-Westfalen gut an, diesen Beitrag zu würdigen und ein Zeichen zu setzen, dass es ein geschichtsbewusstes Land ist. Heiko Hendriks hob in der Anhörung hervor, dass es wichtig sei, Geschichte lückenlos darzustellen und dies selbstverständlich auch für Unna-Massen bedeuten würde, dass neben der allgemein bekannten Aufnahme der deutschen Heimatvertriebenen, der deutschstämmigen Aussiedler und der DDR-Flüchtlinge auch zum Beispiel die nicht so bekannte Geschichte der jüdischen Kontingentflüchtlinge in die Dokumentation mit einbezogen wird. Für die OMV der CDU NRW ist klar, dass Unna-Massen der ideale Ort ist, diese Geschichte zu dokumentieren. Vielen Menschen in NRW ist Unna-Massen ein Begriff unter anderem vielen auch aufgrund ihres persönlichen Schicksals. Deshalb ist es konsequent, eine solche Einrichtung am Ort des Geschehens zu schaffen. Da viele der ehemaligen „Bewohner“ der Landesaufnahmestelle immer noch vor Ort sind, wird es leicht möglich sein, auch Personen für Zeitzeugengespräche zu gewinnen. Die im März 2016 anstehende Eröffnung des zeitgeschichtlichen Museums in Friedland (Niedersachsen) und die damit verbundene Konzeption, auch im größten deutschen Aufnahmelager für Vertriebene und Flüchtlinge, ein Dokumentationszentrum zu schaffen, zeigt, was in anderen Bundesländern machbar ist. Dies sollte auch in Nordrhein- Westfalen im Rahmen eines parteiübergreifenden Konsens möglich sein.
Düsseldorf, Donnerstag, 17. September 2015
OMV der CDU NRW kritisiert Bearbeitungsstau bei Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Düsseldorf. „Der Anspruch auf Anerkennung innerhalb einer dreimonatigen Frist besteht in NRW lediglich in der Theorie.“ Dies erklärt der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks MdL als Reaktion auf den jüngsten Bericht der Landesregierung zum Bearbeitungsstau bei der Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen.
Die CDU-Landtagsfraktion hatte um einen aktuellen Sachstand dazu gebeten. Und dieser falle, so Hendriks, absolut miserabel aus. Nicht einmal die Hälfte aller Anträge werde innerhalb der vorgesehenen Frist beschieden. Knapp 15% der Anträge brauchten zwischen einem halben und einem Jahr. Und fast ein Drittel sei in 2014 gar nicht erst beschieden worden. „Das ist für diese Landesregierung eine Bankrotterklärung. Man kann nicht immer nur von Fachkräftemangel reden oder davon, wie wichtig berufliche Qualifikation für die Integration sei. Man muss auch dafür sorgen, dass die Menschen, die arbeiten wollen und dieses, im Übrigen recht teure, Anerkennungsverfahren auf sich nehmen, schnellstens ihren Status erfahren und ggf. ihre Qualifikation durch Ausgleichsmaßnahmen verbessern können“, erklärt der Mülheimer Landtagsabgeordnete.
Die OMV der CDU NRW habe schon immer auf das große Fachkräftepotential unter den Spätaussiedlern hingewiesen und sich für eine bessere Anerkennung der von ihnen mitgebrachten Berufs- und Hochschulabschlüsse eingesetzt. „Leider arbeiten auch heute noch viele Spätaussiedler aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion deutlich unter ihrer Qualifikation. Manche von ihnen besitzen sogar mehrere Abschlüsse. Das ist für die Menschen selbst oft eine Belastung aber auch eine Vergeudung von Fachleuten“, erklärt der OMV-Landesvorsitzende. Daher sei es Aufgabe der Landesregierung, den Worten Taten folgen zu lassen. „Wir brauchen keinen theoretischen Anspruch. Den Menschen muss schnell und kompetent geholfen werden. Zurzeit ist die Landesregierung noch meilenweit davon entfernt, dies hinzukriegen.“
Düsseldorf, 15. Juni 2015
Landesparteitag der CDU NRW beschloss neues Grundsatzprogramm
Heiko Hendriks MdL: „Das ist ein klares Bekenntnis zu den Vertriebenen, Aussiedlern und ihrem Kulturerbe“
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit:
Essen. Auf ihrem Landesparteitag hat die CDU NRW ein klares Bekenntnis zu den Vertriebenen, Aussiedlern und ihrem kulturellen Erbe abgegeben. Im Grundsatzprogramm, das einstimmig in Essen beschlossen wurde, gehen die Christdemokraten gleich an mehreren Stellen auf die Themen der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten ein. OMV Landesvorsitzender Heiko Hendriks MdL zeigt sich daher zufrieden: „Bereits in der Präambel bezeichnet die CDU das Kulturerbe der Vertriebenen und Aussiedler als untrennbaren Teil unserer nordrhein-westfälischen Identität und Kultur“. Das zeige den Stellenwert, den diese Menschen für das Land aber auch die Partei haben.
Auch die klare Verurteilung der Vertreibungen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit wertet Hendriks positiv. „Einerseits, weil es noch einmal das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen im 70. Jahr nach den schrecklichen Ereignissen richtig einordnet. Andererseits, weil es vor dem Hintergrund der Ereignisse in den heutigen Krisengebieten zeigt, wie aktuell das Thema Vertreibung auch heute noch ist“.
Letztlich erkenne die CDU NRW auch die besondere Brückenfunktion der Vertriebenen und Aussiedler einerseits und der deutschen Minderheiten andererseits an. Insbesondere im Verhältnis zu Polen und anderen östlichen Nachbarn seien die Menschen, die die OMV vertrete, ein besonderes Potential. "Viele sprechen die Sprache unserer Nachbarn, kennen Land, Leute und Mentalität. Das gilt es, zu nutzen und diese Menschen stärker auf allen Ebenen einzubinden", erklärt der Mülheimer Landtagsabgeordnete. Dafür stehe die OMV innerhalb der Partei und auch nach außen hin. "Wir freuen uns daher, dass unsere Arbeit auf diese Weise im Grundsatzprogramm gewürdigt wird“, betont OMV-Landeschef Heiko Hendriks.
Hintergrund:
In einem gut zweijährigen Prozess hat die CDU Nordrhein-Westfalen Grundsätze für ihre zukünftige politische Arbeit formuliert. Kreisverbände, Vereinigungen und Mitglieder waren aufgefordert, ihre Vorschläge für das "Nordrhein-Westfalen-Programm" einzureichen. Auch die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung hat sich als Anwältin der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten innerhalb der Union an dem Programmprozess beteiligt und Vorschläge gemacht. Diese Vorschläge wurden von der Partei wohlwollend aufgenommen. Mit dem Landesparteitag in Essen ist der Programmprozess erfolgreich abgeschlossen worden. Die Aussagen im "Nordrhein-Westfalen-Programm" zu OMV-Themen können Sie dem beigefügten Flugblatt entnehmen. Zusätzlich stellen wir sie Ihnen unten als Fließtext zur Verfügung.
Präambel
Seite 7: „Über drei Millionen Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, aus der DDR und den Siedlungsräumen der Deutschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa haben nach dem Zweiten Weltkrieg in Nordrhein-Westfalen eine neue Heimat gefunden – als Flüchtlinge, Vertriebene, Aus- und Übersiedler sowie als Spätaussiedler. Ihr Kulturerbe ist untrennbarer Teil unserer nordrhein-westfälischen Identität und Kultur geworden.“
Vertreibung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Seite 46: „Vertreibung, egal wo und durch wen sie geschieht, verurteilen wir scharf. Sie ist immer ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir fühlen uns allen Menschen, die Vertreibung erleiden mussten oder müssen, eng verbunden.“
Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler haben unsere Kultur bereichert
Seite 48: „Die CDU Nordrhein-Westfalen hat sich immer in besonderer Weise den Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern verbunden gefühlt. Das Engagement der Vertriebenenverbände und Landsmannschaften begrüßen und unterstützen wir. Aussiedler und Spätaussiedler sind ein untrennbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, unserer Geschichte und eine Bereicherung für unser Land. Über ein Fünftel der heutigen Bevölkerung Nordrhein-Westfalens hat seine Wurzeln im ehemaligen deutschen Osten und in den ost-, südost- und mitteleuropäischen Ländern. Wir sehen in den Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern wichtige Partner und Brückenbauer in der Verständigung mit unseren östlichen Nachbarn. Die Erschließung des kulturellen Erbes und die Wahrung der kulturellen Identität der Vertriebenen und Aussiedler sowie der deutschen Minderheiten und ihrer Verbindungen zu anderen Ländern fördern den europäischen Verständigungsprozess und sind ein zentraler Bestandteil unserer Erinnerungskultur.“
Düsseldorf, 2. April 2015
OMV NRW: Unna - Massen muss Vertreibung-Erinnerungsstätte werden
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW teilt mit: 
„Wir geben die Hoffnung auch nach der Debatte im Landtag nicht auf, dass die ehemalige Landesstelle Unna-Massen zu einer Gedenkstätte und einem Dokumentationszentrum zur Erinnerung an die Vertreibung vieler Deutscher nach dem Ende des 2. Weltkrieges umgestaltet wird", so der Landesvorsitzende der Ost-und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW, Heiko Hendriks. 
Unabhängig der teilweise nicht fundierten Stellungnahmen einzelner Debattenredner hat zumindest die zuständige Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) in der Debatte deutlich gemacht, dass ihr Ministerium derzeit an der Erarbeitung neuer Konzepte zum weiteren Umgang mit dem Thema „Kulturpflege der Vertriebenen“ arbeite. Sie führte aus, dass die Diskussion um den CDU-Antrag durchaus in diese Diskussion hinein passe. 
Unbestritten bleibt für die OMV der CDU NRW, dass die Landesstelle Unna-Massen für deutsche Flüchtlinge, Vertriebene und Spätaussiedler aus den historischen deutschen Ostgebieten und Mittel- und Osteuropa auf Grund ihrer Geschichte nach wie vor der ideale Ort für eine Erinnerungsstätte ist. Fakt bleibt doch unbestritten, dass die im Jahre 1951 errichtete Landesstelle Unna-Massen für ca. 2,5 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene nach den Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft eine erste sichere Anlaufstelle in Nordrhein-Westfalen bot. Neben den Vertriebenen kamen im Laufe der Jahrzehnte hunderttausende Menschen nach Unna-Massen, insbesondere aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. All diese Menschen haben tatkräftig beim Aufbau auch unseres Landes mitgeholfen und Nordrhein-Westfalen wirtschaftlich und kulturell bereichert und geprägt. "Eine Erinnerungsstätte wäre somit auch ein Stück verdienter Anerkennung für das Geleistete", so Heiko Hendriks MdL abschließend wörtlich.
Düsseldorf, 26. März 2015
OMV NRW: Häftlingshilfegesetz nicht ändern / Entschädigungen für Opfer politischer Haft sind wichtiges Symbol der Anerkennung
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen hat sich gegen die von der Bundesregierung geplanten Änderungen im so genannten Häftlingshilfegesetz (HHG) ausgesprochen. Der Landesvorsitzende der OMV NRW, Heiko Hendriks MdL, betont, dass es zwar prinzipiell richtig sei, kriegs- und nachkriegsbedingte Folgesachverhalte im Laufe der Zeit „aufzuräumen“ und somit Gesetze auf den Prüfstand zu stellen. „Allerdings sollten diese Prozesse in angemessenen, wohlüberlegten Schritten vonstattengehen und nicht auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden“, erklärt Hendriks. Menschen, denen in den Ostblockstaaten nach 1945 Freiheit, Demokratie und humanistische Werte so viel wert gewesen seien, dass sie dadurch zu politischen Häftlingen wurden, „sind aus unserer Sicht Helden, denen unsere Gesellschaft Respekt und Anerkennung schuldet“. Sie nun mit einer Einmalzahlung abzufinden, sei den Umständen nicht angemessen.
Die OMV NRW hält es sogar für wichtig, zu überprüfen, ob es im bestehenden Entschädigungsrecht nicht Gerechtigkeitslücken gibt. Sie wirft daher den Gedanken auf, ob es nicht sogar angemessen wäre, die Leistungen aus dem HHG den „besonderen Zuwendungen“ nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) anzugleichen. Dazu Hendriks: „Aus unserer Sicht darf es keine Opferpriorisierungen geben, auch nicht dahingehend, dass politische Häftlinge aus den ehemaligen Ostblockstaaten gegenüber den politischen Häftlingen des DDR-Regimes benachteiligt werden“. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland habe hierzu eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben, der sich die OMV NRW vollumfänglich anschließe. Vor diesem Hintergrund verbiete es sich, den von der Bundesregierung geplanten Änderungen zu beschließen.
Düsseldorf, 16. März 2015
OMV NRW zum Gedenktag für Flucht und Vertreibung: Trauerbeflaggung wäre angemessen
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Für den in diesem Jahr erstmalig stattfindenden nationalen Gedenktag für Flucht und Vertreibung schlägt die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen für unser Bundesland die Anordnung einer Trauerbeflaggung vor. In einem vom vertriebenenpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Jostmeier MdL, und dem OMV-Landesvorsitzenden, Heiko Hendriks MdL, unterschriebenen Brief bitten die Abgeordneten Landesinnenminister Ralf Jäger, zu prüfen, ob der rechtliche Rahmen dafür gegeben ist.
Gleichzeitig fragen sie an, ob der Innenminister eine entsprechende Anordnung von sich aus plane. „Wir begrüßen es sehr, dass die beiden Volksparteien mit dem Beschluss, einen solchen Gedenktag einzuführen, ein weiteres, bedeutendes Zeichen setzen und bekennen, dass das Schicksal der Vertriebenen ein gesamtdeutsches Anliegen ist“, stellen Hendriks und sein OMV-Vorstandskollege Rüdiger Scholz fest.
Gerade im Hinblick auf das Geschichtsbewusstsein künftiger Generationen sei es gut, dass der Gedenktag am selben Tag wie der Weltflüchtlingstag begangen werde. „Dadurch wird verdeutlicht, dass auch die Vertreibung der Deutschen in den 1940er Jahren völkerrechtswidrig gewesen ist. Vertreibungen sind weltweit zu ächten. Menschenrechte sind unteilbar. Vor dem Hintergrund der weltweiten Krisengebiete ist das Gedenken an Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration aktueller denn je. Somit wäre eine Trauerbeflaggung am 20. Juni nicht nur absolut angemessen, sondern würde auch symbolisch unterstreichen, dass der Weltflüchtlingstag nunmehr auch als Gedenktag für Flucht und Vertreibung begangen wird “, betonen Hendriks und Scholz.
Düsseldorf, Mittwoch, 18. Februar 2015
Die OMV der CDU NRW trauert um Heinrich Windelen.
"Wir haben ihm viel zu verdanken" so der Landesvorsitzende der Ost-und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU NRW, Heiko Hendriks MdL, anläßlich des im Alter von 93 Jahren in Warendorf verstorbenen ehemaligen Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen Heinrich Windelen.
Heinrich Windelen wurde 1921 in Bolkenhain / Niederschlesien geboren und kam 1946 als Heimatvertriebener ins Münsterland. Von 1957 bis 1990 vertrat der den Wahlkreis Warendorf als Abgeordneter im Deutschen Bundestag, dessen Vizepräsident er von 1981 bis 1983 war.
„Als heimatvertriebener Ostdeutscher setze er sich stets mit Nachdruck und Hartnäckigkeit für die berechtigten Anliegen und Interessen der Vertriebenen, Flüchtlinge und Spätaussiedler ein “, so Heiko Hendriks. Folgerichtig wurde Windelen 1969 zum letzten Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte ernannt; von 1983 bis 1987 bekleidete er das Amt des Bundesministers für innerdeutsche Beziehungen und war ein Pfeiler in der auf die Wiedervereinigung ausgerichteten Deutschlandpolitik von Bundeskanzler Helmut Kohl.
Düsseldorf, Dienstag, 18. November 2014
OMV der CDU NRW fordert Museum zur russlandeutschen Geschichte
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen, teilt mit:
Düsseldorf. Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen fordert die Einrichtung eines zentralen Museums und Kulturzentrums für russlanddeutsche Geschichte in NRW. Die Landesdelegiertentagung der CDU-Vereinigung beschloss dazu einstimmig einen Antrag. Darin unterstützt sie gleichzeitig den Antrag des CDU-Kreisverbandes Lippe, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu bitten, eine institutionelle Förderung des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichtein Detmold prüfen zu lassen. Dieser soll auf dem Bundesparteitag der CDU in Köln diskutiert werden.
Dass die Initiative gerade jetzt kommt, ist nicht ungewöhnlich. Sind doch genau 250 Jahre vergangen, seitdem die deutsche Sophie von Anhalt-Zerbst als russische Zarin Katharina II. ihre Landsleute einlud, nach Russland zu kommen und dort ihre Kenntnisse gewinnbringend einzusetzen. Ein Anfang einer “Odyssee“, denn die politischen Ereignisse der folgenden Jahrhunderte brachten für diese Menschen eine Wechselvolle Geschichte mit sich. „Erst nach der Politischen Wende in Europa, deren 25. Jubiläum wir in diesem Jahr feiern, hatten die rund 2,5 Millionen Menschen wieder die Möglichkeit, in die Heimat ihrer Vorfahren zurückzukehren“, erklärt Heinrich Zertik MdB, stellvertretender Landesvorsitzender der OMV NRW und erster russlanddeutscher Bundestagsabgeordneter.
Das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold gehe wichtigen Fragen der Volksgruppe der Russlanddeutschen nach, so Zertik, und versuche eine Brücke zwischen der Geschichte und der Gegenwart zu bauen. Dabei sei aus einer kleinen Sammlung aus dem Fundus russlanddeutscher Aussiedler ein Haus mit einer professionellen Einrichtung geworden. Heute arbeite man eng mit Wissenschaftlern zusammen, organisiere Symposien und sei sehr darauf bedacht, mit anderen Organisationen zusammenzuarbeiten. „Wenn wir dieses Haus mit einem hohen Anspruch an Qualität auf Dauer erhalten und ausbauen wollen, kommen wir ohne eine institutionelle Förderung des Bundes nicht aus“, erklärt OMV-Landesvorsitzender Heiko Hendriks MdL. Deshalb unterstütze die Vereinigung den Antrag. „Das sollten es unsere Landsleute mit ihrem reichen kulturellen Erbe Wert sein“.
Düsseldorf, Montag, 1. September 2014
Dieser Vertreibungsgedenktag ist eine Enttäuschung
Zu dem durch die Bundesregierung beschlossenen „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ erklären der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU-NRW, Heiko Hendriks MdL, und Werner Jostmeier MdL, Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für Vertriebene, Flüchtlinge, Aussiedler und Deutsche Minderheiten:
"Für uns ist die Entscheidung - im Rahmen des Weltflüchtlingstages am 20. Juni ab 2015 auch einen „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ zu begehen - eine Enttäuschung, da dieser Beschluss gegenüber den Beschlüssen der Bundesländer Bayern, Sachsen und Hessen ab 2014 jeden zweiten Sonntag im September als eigenen Gedenktag für die deutschen Opfer von Flucht und Vertreibung zu begehen, zurückfällt. Dem Anlass angemessener wäre unserer Ansicht nach, einen nationalen Gedenktag nach diesem Länder-Vorbild einzurichten, bei dem die eigene deutsche Geschichte im Vordergrund steht.
Wir erkennen an, dass der Beschluss der Bundesregierung grundsätzlich durchaus als ein positiv gemeintes Signal gegenüber den
deutschen Heimatvertriebenen interpretiert werden kann und damit ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte eventuell mehr Aufmerksamkeit erlangt. Dieses Ziel wird von der OMV und den Verbänden der deutschen Vertriebenen seit Jahrzehnten verfolgt. Inwieweit dies aber wirklich durch die Einbettung in dem bereits seit langem existierenden Weltflüchtlingstag gelingen wird, ist mehr als fraglich."
Düsseldorf, Mittwoch, 18. Juni 2014
Europawoche 2014: Wurden Projektmittel des Landes willkürlich vergeben? / OMV kritisiert mangelnde Berücksichtigung von Vertriebenenverbänden
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Wurden Projektmittel des Landes NRW zur Europawoche 2014 willkürlich vergeben? Dieses Eindrucks könne man sich nicht erwehren, moniert die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU NRW und verweist auf Beschwerden aus dem Bereich der Vertriebenen- und Aussiedlerverbände. „Wir haben Kenntnis von mehreren gut skizzierten Projektanträgen, die einfach ohne Begründung abgelehnt wurden“, schildert OMV-Landesvorsitzender Heiko Hendriks MdL.
Dabei habe es auch Anträge, bei denen mehrere Verbände zusammengearbeitet haben, um die Reichweite der Projekte zu erhöhen, so Hendriks weiter. Daher habe die CDU-Fraktion im Landtag NRW durch ihren vertriebenenpolitischen Sprecher, Werner Jostmeier MdL, eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. „Und siehe da: kein einziger Vertriebenenverband war dabei. Dabei wird immer wieder die Brückenfunktion der Vertriebenen in die Staaten Ost- und Südosteuropas betont. Es stellt sich dann schon die Frage, warum man sie gerade bei der Europawoche nicht berücksichtigt“, fragt sich Heiko Hendriks. Es komme bei den Betroffenen nicht gut an, wenn Anträge einfach ohne Begründung abgelehnt werden. Man könnte schon meinen, so Hendriks weiter, dass die Landesregierung den Vertriebenenverbänden eine zu geringe Wertschätzung in dieser Hinsicht entgegenbringe. „Wir kennen die Projektanträge der bezuschussten Projekte zwar nicht, aber hier und da erscheint die Liste doch etwas tendenziös. Bei dem einen oder anderen Träger brauch auch die thematische Verortung etwas Fantasie. Es wäre sicher hilfreich, wenn bei ähnlichen Projektausschreibungen demnächst die Auswahl der Träger ausgewogener erfolgen würde“, so der OMV-Landesvorsitzende.
Bild: Aussiedlerbeauftragtenkonferenz der CDU-Kreisverbände in der Landesgeschäftsstelle der CDU NRW in Düsseldorf am 14. Mai 2014. Rede und Antwort standen: Werner Jostmeier MdL, Bodo Löttgen, Generalsekretär der CDU-NRW, Heiko Hendriks MdL, Heinrich Zertik MdB, Eleonora Heinze (im Bild von links nach rechts).
Düsseldorf, Donnerstag, 30. Januar 2014
OMV der CDU NRW kritisiert rot-grüne Beschlüsse zu Unna-Massen. Heiko Hendriks MdL: „Verweigerungshaltung schadet der Erinnerungskultur“.
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Düsseldorf. Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen hat die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, die Errichtung einer Erinnerungsstätte auf einem Teil des Geländes der am 30. Juni 2009 geschlossenen ehemaligen Landesstelle für Vertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler in Unna-Massen nicht weiter zu verfolgen, scharf kritisiert. In einer Pressemitteilung schreibt OMV-Vorsitzender Heiko Hendriks MdL: „Es ist für uns relativ unverständlich, warum die rot-grüne Landtagsmehrheit den bereits in 2010 gefassten Landtagsbeschluss wieder kippt. Das ist für die vielen Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler, für die Unna-Massen mit großen Emotionen verbunden ist, ein herber Rückschlag und eine bittere Enttäuschung“.
Der Beschluss der rot-grünen Landtagsmehrheit sei umso unverständlicher, wenn man die Aussagen von Landtagspräsidentin, Carina Gödecke MdL (SPD), beim Parlamentarischen Abend der Vertriebenenverbände im November 2012 liest. Dort habe die zweite Frau im Lande Wilhelm von Humboldt mit der Aussage „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“ zitiert und dann bekräftigt: „Diese Aussage ist Bestandteil der Arbeit des Bundes der Vertriebenen, der für mich eine wichtige Säule unserer Erinnerungskultur ist.“ Hendriks dazu: „Wenn man diese Aussagen ernst nimmt, kommt man zum Ergebnis, dass bei Rot-Grün Worte und Taten diametral auseinander fallen“. Fraglich sei zudem, ob die Verweigerungshaltung der Landesregierung nicht ihrem eigenen Konzept für Erinnerungskultur widerspreche.
Die OMV der CDU-NRW halte es nach wie vor für wegweisend und klug, dass Teile der ehemaligen Landesstelle Unna-Massen in eine Stätte der Erinnerung an die Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und aus den ost- und südosteuropäischen Staaten nach dem 2. Weltkrieg umgewandelt wird. Darüber hinaus solle auch an das Schicksal von Spätaussiedlern, Deutschen aus Russland, Flüchtlingen aus der einstigen DDR und anderen Gruppen, die später eine erste Zuflucht in der Landesstelle Unna-Massen fanden, erinnert werden. „Insbesondere die Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die im ersten Jahrzehnt nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland gekommen sind, haben einen erheblichen Beitrag für den Wiederaufbau der noch jungen Demokratie in Deutschland geleistet“, betont der OMV-Vorsitzende.
Es sei daher richtig und wichtig, dass die CDU-Landtagsfraktion an dem Beschluss festhält und die Landesregierung zur Umsetzung auffordert. „Dies würde auch dem Konzept einer lebendigen Erinnerungskultur der Landesregierung entsprechen.“
Düsseldorf, Montag, 20. Januar 2014
Wechsel in Berlin: OMV NRW dankt Dr. Christoph Bergner und gratuliert Hartmut Koschyk zum neuen Regierungsamt 
Zum Wechsel im Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten erklärt der Vorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU NRW Heiko Hendriks: 
„In acht Jahren Amtszeit als Beauftragter der Bundesregierung für Vertriebene, Aussiedler und nationale Minderheiten hat sich Dr. Christoph Bergner bei den Menschen, die er vertrat, einen ausgezeichneten Ruf erworben. Er war zweifelsohne ihre Stimme in der Bundesregierung. Mit Nachdruck aber auch dem dazu gehörenden diplomatischen Geschick ist es ihm gelungen, den Themen der Vertriebenen und Aussiedler einen größeren Stellenwert zu verleihen. Aber auch bei den deutschen Minderheiten im Ausland hat sich Bergner hohen Respekt verdient, weil er stets den Dialog mit denjenigen suchte, die er vertrat
Wir danken daher Dr. Christoph Bergner für seine ausgezeichnete Arbeit und für die Akzente, die er in der Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik gesetzt hat. Wir sind sicher, dass er auch weiterhin unseren Themen zugeneigt sein wird und wünschen ihm für seine weitere parlamentarische Arbeit als Abgeordneter des Deutschen Bundestages viel Erfolg.
Dass die Bundesregierung überhaupt wieder einen Beauftragten für die Belange für Vertriebene, Aussiedler und nationale Minderheiten ernannt hat, macht auch deutlich, dass sie die im Koalitionsvertrag gemachten Äußerungen zur Bedeutung dieser Gruppen in konkrete Politik umsetzen möchte. Dies ist sehr zu begrüßen.
Seinem Nachfolger im Amt, Hartmut Koschyk MdB, wünschen wir für diese wichtige Arbeit viel Erfolg und ein glückliches Händchen. Auf Grund seiner oberschlesischen Wurzeln und seines bisherigen Engagements im vertriebenen- und verständigungspolitischen Bereich ist Hartmut Koschyk MdB bestens geeignet, die Arbeit seines Vorgängers erfolgreich weiter zu führen. Die OMV NRW wird diese Arbeit gerne, da wo möglich, nach Kräften unterstützen.“
Düsseldorf, 10. Juli 2015
OMV der CDU NRW: Beflaggung zum Tag der Heimat nach wie vor angemessen
Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU NRW teilt mit:
Düsseldorf. Der Vorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen, Heiko Hendriks MdL, hat sich mit der Beflaggung zum Nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung am 20. Juni überwiegend zufrieden gezeigt. Der Mülheimer Landtagsabgeordnete erklärte: „Wir müssen feststellen, dass die Beflaggung zu diesem erstmalig begangenen Gedenktag weitgehend funktioniert hat. Die Rückmeldungen, die wir als OMV bekommen haben, waren durchaus positiv“. So sei in Düsseldorf-Gerresheim sogar Halbmast geflaggt worden, obwohl lediglich eine "normale Beflaggung" vorgesehen war, berichteten Mitglieder des Düsseldorfer OMV Kreisverbandes.
Dennoch drängt die OMV der CDU NRW darauf, dass – entgegen der Ankündigung des Landesinnenministers – auch am Tag der Heimat nach wie vor geflaggt wird. Innenminister Ralf Jäger hatte in einem Brief an die Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier und Heiko Hendriks erklärt, dass die Beflaggung zum Nationalen Gedenktag künftig die zum Tag der Heimat ersetzen werde. Das halten die beiden Abgeordneten für falsch. „Seit Jahr und Tag wird der Tag der Heimat im September begangen. Deshalb war es Ziel der OMV, dass der Nationale Gedenktag nach dem Vorbild von Bayern, Hessen und Sachsen ebenfalls auf den zweiten Sonntag im September gelegt wird. Das war in der großen Koalition nicht durchsetzbar. Deswegen können wir den Tag der Heimat aber nicht quasi abwerten, in dem wir die Beflaggung entfallen lassen“, erklärt OMV-Landeschef Heiko Hendriks. Zudem gebe es Beispiele von ähnlichen Gedenktagen, wo an beiden Tagen geflaggt wird: „Die Beflaggung zum 17. Juni, dem vormaligen Tag der Deutschen Einheit ist auch nicht abgeschafft worden, weil im Jahre 1990 der 3. Oktober zum Tag der Einheit wurde“. Deshalb richtet die OMV an den Innenminister weiterhin die Bitte, auch außerhalb eines Protokolls eine Beflaggung am Tag der Heimat anzuordnen oder zumindest zu empfehlen. Hendriks: „Gerade in Nordrhein-Westfalen, einem Bundesland das mitunter die meisten Vertriebenen aufgenommen hat, sollte es eine Frage des Respekts sein, dies nicht an formellen Dingen scheitern zu lassen“.

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Tweets von Heiko Hendriks MdL @HendriksHeiko